Auszug

Referenzen

Expertise, die Projekte voranbringt

Unsere Referenzen zeigen die Vielfalt und Tiefe unserer Leistungen.

Wir arbeiten dabei eng mit den handelnden Personen zusammen und Projektabwicklung und Bauabwicklung. Wir unterstützen öffentliche und private Auftraggeber, ausführende Unternehmen wie Generalunternehmer und Arbeitsgemeinschaften („ARGEn“) bei komplexen Fragestellungen – von gestörten Bauabläufen über die Bewertung einzelner Anspruchsgrundlagen bis hin zur Entwicklung von Vergütungs- und Risikomodellen in konventionellen und alternativen Projektabwicklungsmodellen.

Baubetriebliche Begleitung im Nachtrags- und Vertragsmanagement und Bewertung gestörter Bauabläufe

Bei der schlüsselfertigen Errichtung eines Bürogebäudes kommt es durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg zu erheblichen Mehrkosten. CEM erstellt für den beauftragten Generalunternehmer eine baubetriebliche Stellungnahme zur Herleitung der Mehrkosten, die auf Grund des Wegfalls der Geschäftsgrundlage seitens des Auftraggebers zu zahlen sind.

Für die Erweiterung einer Deponie mit bergbaulichen Rückständen soll eine Basisabdichtung hergestellt werden, damit kein rückstandsbelastetes Prozess- und Niederschlagswasser ins Grundwasser gelangen kann. Bei der Ausführung gibt es u. a. erhebliche Probleme mit dem anstehenden Baugrund im Zusammenhang mit der vom AN geplanten Gerätetechnik. CEM analysiert den Bauvertrag und bewertet die vertraglichen Verpflichtungen des AN, insbesondere im Hinblick auf die Befahrbarkeit des Untergrunds. Anschließend werden die zeitlichen Auswirkungen der Bauablaufstörungen ermittelt.

Der Bau einer großen Sportanlage (GU-Vertrag) wird durch verschiedene Störungen in der Planung, im Genehmigungsprozess und im Bauablauf beeinträchtigt, mit der Folge einer erheblichen Bauzeitverlängerung und einer entsprechenden Mehrkostenforderung des AN. CEM analysiert die Ereignisse und bewertet den dem AN zustehenden Verlängerungszeitraum und die dafür beanspruchten Mehrkosten.

Bedingt durch Verzögerungen bei der Fertigstellung der Baugrube durch die Vorunternehmer Erdbau und Spezialtiefbau muss der als Folgeunternehmer beauftragte Generalunternehmer seinen Bauablauf umstellen. Infolge von Verzögerungen bei Planungsleistungen und fehlenden Entscheidungen des Bauherrn kommt es zu weiteren Bauablaufstörungen. CEM stellt für den Generalunternehmer die terminlichen und monetären Ansprüche zusammen und weist diese nach.

Bei einem Tunnelbauprojekt wird ein Auftragnehmer mit der Verwertung des Ausbruchmaterials beauftragt. Sowohl hinsichtlich der Materialeigenschaften als auch hinsichtlich der zeitlichen Verteilung des Anfalls des Ausbruchsmaterials kommt es zu massiven Änderungen im Stoffstrommanagement gegenüber den Vertragsgrundlagen. Insbesondere wegen der begrenzten Lagerkapazitäten wirkt sich dies auf die Möglichkeiten zur Wiederverwertung und die Notwendigkeit zur Entsorgung aus. CEM berät den Auftragnehmer bei der Ermittlung des angefallenen Mehraufwands, der Zusatzkosten und beim Nachweis der angemessenen Vergütung.

Für eine – unstreitige – angeordnete Bauzeitverlängerung bei einem TGA-Gewerk legt der Auftragnehmer eine Vergütungsforderung vor, die hinsichtlich ihrer Systematik zu prüfen war. Als Ergebnis wurde seitens CEM festgestellt, dass nicht alle geforderten Vergütungsbestandteile akzeptiert werden konnten. Es war vom Auftragnehmer auch nicht berücksichtigt worden, dass beauftragte zusätzliche Leistungen zu einer zusätzlichen Deckung von Gemeinkosten führen.

Preisentwicklung, Preisgleitklausel und Risikomanagement

Eine Infrastrukturmaßnahme soll mit Hilfe des Modells der Integrierten Projektabwicklung (IPA) abgewickelt werden. Im Zuge der Phase der Partnerauswahl soll u. a. ein Konzept zum Risikomanagement eingereicht werden. Seitens CEM werden die Ziele, Methoden und Maßnahmen mit den Mitgliedern einer Bietergemeinschaft entwickelt und die Ergebnisse für die Angebotsabgabe strukturiert zusammengefasst.

Ein öffentlicher Auftraggeber hat Preissteigerungen für ein langlaufendes Infrastrukturprojekt haushalterisch veranschlagt. Zwei Jahre nach Projektstart sollen die Annahmen durch CEM evaluiert und Empfehlungen unter Berücksichtigung aktueller Preisentwicklungen und Prognosen erarbeitet werden. Die Ergebnisse sind in einer baubetrieblichen Stellungnahme zu dokumentieren.

Ein öffentlicher Auftraggeber beabsichtigt, das Risiko möglicher Preissteigerungen bei einem langlaufenden Rohbauvorhaben nicht über Festpreisvereinbarungen an das ausführende Unternehmen zu übertragen, sondern eine projektspezifisch entwickelte indexbasierte Preisgleitung in den Bauvertrag zu integrieren. Hierzu waren seitens CEM eine Methodik und mögliche Formulierungen für einen Vertrag zu arbeiten.

Ein öffentlicher Auftraggeber beabsichtigt, mögliche Preissteigerungen für ein langlaufendes Infrastrukturprojekt haushalterisch im Rahmen der Kostenplanung zu veranschlagen. Als Grundlage hierfür sollte – auf der Grundlage statistischer Daten – eine methodische Vorgehensweise zur Prognose der Preissteigerungen entwickelt und unter Berücksichtigung projektspezifischer Randbedingungen (Stand Kostenberechnung) angewendet werden. Die Ergebnisse waren seitens CEM in einer baubetrieblichen Stellungnahme zu dokumentieren.

Großprojekte haben regelmäßig Laufzeiten von mehreren Jahren und sind oftmals auf mehrere Teillose aufgeteilt, die in teilweise großem zeitlichen Abstand an unterschiedliche Auftragnehmer vergeben werden. Zwischen Planung und Beantragung im Haushalt und der Vereinbarung von Vertragspreisen ergeben sich dabei für den Bauherrn erhebliche Mehrkosten, die allein aus der üblichen Preissteigerung resultieren. CEM schätzt im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers die bei einem Bauvorhaben mit einer geplanten Laufzeit von vielen Jahren voraussichtlich infolge üblicher Steigerungen der Baukosten anfallenden Mehrkosten ab.

Projektabwicklung, Vergabeverfahren und Vergütungsformen

Für eine schlüsselfertige Bauleistung im Anlagenbau soll auf Basis einer teilfertigen Entwurfsplanung eine Strategie zur Beschaffung der Bauleistungen erarbeitet werden. CEM entwickelt auf Basis eines methodischen Variantenvergleichs ein Ausschreibungs- und Vergütungsmodell, das eine ausreichende Flexibilität zur Anpassung der Vergütungshöhe bei erwarteten zahlreichen Änderungen besitzt und administrativ beherrschbar bleibt.

Ein Forschungsgebäude soll mit Hilfe des Modells der Integrierten Projektabwicklung (IPA) abgewickelt werden. Im Zuge der Phase der Partnerauswahl sind die eingereichten Verrechnungssätze der anbietenden Unternehmen für Planung und Ausführung sachverständig zu prüfen. Seitens CEM wird die Prüfung der eingereichten Unterlagen sowie weiterer, im Dialog erfragter Dokumente übernommen. Die Ergebnisse werden in einem Prüfbericht dokumentiert.

Eine Büro- und Hotelkomplex soll mit Hilfe des Modells der Integrierten Projektabwicklung (IPA) abgewickelt werden. Die ausgewählten Partner sollen Risikorückstellungen für die jeweiligen Leistungen im Hinblick auf potenzielle Preissteigerungen benannt werden. CEM berät das IPA-Team zur Harmonisierung und Plausibilisierung der Ansätze und entwickelt verschiedene Strategien für das weitere Vorgehen.

„Projekte gewinnen an Stärke, wenn Entscheidungen auf Klarheit und Fakten beruhen.“

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